Headsets für Online-Gamer im Vergleich
Allgemeines
Gerade in der Szene der Onlinespieler ist es wichtig, das richtige Werkzeug für die Ohren zu haben. Ein gutes Headset muss für verschiedene Spieler, verschiedene Aufgaben übernehmen. Für manche Spieler reicht es aus, wenn das Headset möglichst laut ist, anderen kommt es aber eher auf die Klangklarheit an. Neben dem Klang ist beim Onlinegaming aber vorallem auch die Qualität des Mikrofons von größter Bedeutung. Gerade in taktischen Shootern wie dem beliebten Counter-Strike oder Battlefield ist es enorm von Bedeutung, dass schnell und klar Informationen über den Gegner über eine passende Voicesoftware wie Teamspeak2 oder Mumble weitergegeben werden können – Und das nach Möglichkeit in bester Qualität um Nachfragen und Doppelansagen zu vermeiden. Die wenigsten greifen hierbei auf externe Standmikrofone zurück. Die besseren Ergebnisse erzielen die Mikrofone, die im Headset mit integriert sind. Diese sind automatisch am optimalen Platz (vor dem Mund) und die Neben- und Störgeräusche werden somit minimiert.
Beliebte Modelle
Viele Gamer aus dem Shooter- und Realtimestrategiegenre schwören hierbei auf Sennheiser und Speedlink. Das Sennheiser PC-150 zum Beispiel. Es umschließt zwar leider nicht die Ohren, bietet dafür aber mit die beste Sprachqualität, die bei solchen Headsets erzielt werden kann. Zudem ist es extrem leicht und bietet durch sein Design maximalen Tragekomfort. Dagegen hält Speedlink mit seiner Medusa-Serie. Die Medusa-Headsets zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ohrumschließend sind und ein Surroundsound-Feature mit sich bringen. Da die meisten Gamer aber auf reinen Stereosound stehen, bleibt dieses Feature überwiegend ungenutzt. Zudem soll die Surroundqualität unbefriedigend sein. Ein weiteres leichtes Manko in der sonst reinen Weste der Medusa-Serie ist der vorprogrammierte Kabelsalat bei 6 Kanälen und die geringe Bassleistung. Neben Herstellern wie SteelSeries, Vivanco und Plantronics gibt es aber auch viele günstige Noname-Alternativen. Wer in bestimmten Bereichen Abstriche machen kann, der sollte lieber auf eine der günstigeren Varianten zurück greifen. Inzwischen gibt es für jedes Portemonnaies das passende Modell.
Lediglich die Billigmodelle unter zwanzig Euro bieten meist nicht, was der Gamer sucht.





